Hypereal | Künstlerischer Ansatz

Das allgegenwärtige Bild vom Smartphone, ständiger Begleiter, als „Skizzenbuch“

In ihrer Malerei geht es Yo Franklin immer um den Moment. Der Augenblick eines Bildes einer, an ihrer ungefilterten „Gefällt-mir-Bildflut“ aus dem Netz orientierten, Gesellschaft.

Franklins Motive entstammen den gesammelten Aufnahmen ihres Smartphones. Dabei geht es der Künstlerin nicht um die malerische Abbildung, sondern um das Foto als ein komplexes Gesamtes, das es aufzulösen gilt. Durch die Malerei entsteht etwas Neues aus einem anderen Blickwinkel wobei Elemente entfernt oder hinzugefügt werden.

Hat sie sich für ein Motiv aus ihrer Fotosammlung entschieden, skizziert Yo Franklin  die Situation meist noch einmal vor Ort,plein air, um den Moment einzufangen und sich in die Situation hinein zu spüren. Bei Porträits ist Yo Franklin die Motivation und die Stimmung des Models wichtig.

Aus diesen Vorlagen arbeitet die Künstlerin das Motiv auf die Leinwand wobei sie stilistische Änderungen einbindet: Verzerrungen von Farbe und Perspektive.

Yo Franklin arbeitet immer in Serien oder Bildfolgen, wobei die einzelnen Motive einer thematischen Folge stets in sich geschlossene Arbeiten sind und sowohl alleine, als auch in beliebiger Kombination wahrgenommen werden können. Die Gemälde arbeitet die Künstlerin in Pigmenten mit Öl auf Leinwand oder Stahl.

 

Roland Grieser, Kunsthistoriker, 29. Januar 2018

Isarflimmern | 100 x 100 cm | Pigmente in Öl und Harz auf Stahl | (c) VG Bildkunst / Yo Franklin

informell | Künstlerischer Ansatz

Der Dialog der Farben bestimmt Franklins Arbeiten. Ihre  Werke folgen keinem konsequenten, systematischen stilistischem Muster, sondern entstehen aus der Spontaneität. Sie folgen dem Prinzip der Formlosigkeit und Prozessen des Unbewussten. In Franklins Arbeiten werden im Spannungsfeld von Formwerdung und Formauflösung Lebensgeschichten erzählt, die Energie und Dynamik ausstrahlen.

Franklin arbeitet bevorzugt in Serien oder Bildfolgen, wobei die einzelnen Motive einer thematischen Folge stets in sich geschlossene Arbeiten sind und sowohl alleine, als auch in beliebiger Kombination wahrgenommen werden können.

Franklins bisheriges Œuvre zeigt Dimensionen auf, die  jenseits der Sichtbarkeit einer fotogenerierten und technologischen Bilderflut unseres Alltagslebens liegen.

 

Die Bildfindungen unterliegen einem spontanen, in der Form offengelassenen Prozess, der die Komposition, die Bildelemente und den Aufbau bestimmend wird. Expressive Abstraktionen entstehen im intuitiven Handeln, welches auf die reine Ausdrucksform zielt. Das Zufällige, unkontrolliert Entstandene verdichtet sich zu einer verwobenen, gestalterischen Einheit, wird dabei immer mehr zum Bestimmten.

Bild "ceci n´est pas un citron", Öl und Pigmente auf Leinwand, 100 x 145 cm | 3900 € | Yo+ 2017


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